Evolution of tissue damage in MS and the APOE genotype

ProjektmitarbeiterInnen

A two-year MRI follow-up study

Die Multiple Sklerose (MS) stellt die häufigste Ursache bleibender neurologischer Behinderung bei jüngeren Erwachsenen dar und ist mit erheblichen sozioökonomischen Kosten verbunden. Diese chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems ist durch ausgeprägte Unterschiede sowohl im klinischen Verlauf als auch im Ausmaß zugrundeliegender Gewebsschädigung gekennzeichnet. Hierfür dürften teilweise genetische Faktoren verantwortlich zeichnen.

Im Rahmen einer zweijährigen Verlaufsstudie an 99 MS Betroffenen wurden daher parallel zu klinischen Untersuchungen mittels Magnetresonanztomographie (MRT) messbare Veränderungen im Gehirnvolumen zu einem genetischen Polymorphismus in Bezug gesetzt.

Apolipoprotein E (APOE) scheint eine zentrale Rolle bei Reparaturvorgängen im ZNS einzunehmen. In Vorstudien wurde eine genetische Variante dieser Region (das APOEe4-Allel) mit rascherem Voranschreiten der Behinderung bei MS in Zusammenhang gebracht.

Unsere neuartige Beobachtung eines 5-fach höheren jährlichen Hirnsubstanzverlusts bei APOEepsilon4-TrägerInnen liefert nun einen weiteren objektiven Beleg für einen aggressiveren Verlauf der MS in dieser genetischen Subgruppe. Derartige Erkenntnisse könnten unter anderem in Zukunft dazu beitragen, genetisch prädisponierte HochrisikopatientInnen zu identifizieren, die besonders einer frühen und intensiven Therapie bedürfen oder auch helfen, weitere Formen gezielter therapeutischer Intervention zu entwickeln.

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