Gedächtnis bei der visuellen Suche

ProjektmitarbeiterInnen

Wenn wir das Gesicht eines Freundes in einer Menge von Personen suchen oder unser Auto unter vielen anderen in der Tiefgarage oder die Taste mit der Nummer 35 auf der Gemüsewaage im Supermarkt, dann führen wir eine visuelle Suche aus. Wir suchen ein Zielobjekt unter einer Vielzahl von ähnlich aussehenden anderen Objekten. Wegen seiner enormen Bedeutung für das Überleben des Organismus haben sich im Laufe der Evolution die Mechanismen der visuellen Suche im Gehirn zu einem hoch-effizienten System entwickelt. Dennoch sind viele Aspekte der visuellen Suche bis heute unverstanden. Beispielsweise kennen wir alle das Phänomen, dass wir im Laufe einer Suche unseren Blick wieder auf ein Objekt (oder einen Ort) richten, das wir schon einmal angeschaut haben und von dem wir eigentlich wissen, dass es sich nicht um das Zielobjekt handelt.

In diesem Projekt interessiert uns deshalb die Frage, inwieweit das Gehirn Information für Objekte, die wir bereits gesehen haben, bei der Steuerung der Suche nach dem Zielobjekt berücksichtigt. Zu diesem Zweck zeichnen wir die Blickbewegungen von Personen auf, wenn sie visuelle Suchaufgaben ausführen. Wir untersuchen auch Personen mit Erkrankungen des Gehirns, da sich deren visuelle Suchprozesse in systematischer Weise unterscheiden.

Zielsetzungen

Die Ziele der INGE St. sind...

Wirkungsbereich

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Einmal im Jahr verleiht die INGE St. für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Gehirnforschung den INGE St. Forschungspreis im Wert von €5000.Lesen sie mehr

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