Lesion probability maps

ProjektmitarbeiterInnen

Lesion probability maps confirm heterogeneity of white matter hyperintensities in the elderly: Results from the Austrian Stroke Prevention Study

Mittels zerebraler Magnetresonanz-tomographie (MRT) lassen sich altersassoziierte Marklagerveränderungen in Gehirnen älterer Normalpersonen in einem hohen Prozentsatz nachweisen. Diese imponieren in Form punktförmiger, beginnend konfluierender oder konfluierender Signalveränderungen.

Unklar ist, ob diese unterschiedlichen Läsionsgrade eine einheitliche Ätiologie aufweisen oder verschiedene Entitäten darstellen. Letzteres könnte sich in einer unterschiedlichen Anordnung der Läsionen im Gehirn widerspiegeln. Diese Hypothese wurde anhand probabilistischer Läsionskartierungen auf MRT-Untersuchungen von 189 TeilnehmerInnen der „Austrian Stroke Prevention Study“ (Alter: 60.8±6.2 Jahre; 50-75) getestet. Punktförmige und konfluierende Marklagerveränderung weisen unterschiedliche räumliche Verteilungsmuster auf.

Diese Heterogenität ergibt sich vorwiegend aus dem Verhalten punktförmiger Läsionen, unter denen nur eine kleinere Subgruppe in konfluierende Läsionen überzugehen scheint. Die Kolokalisation von konfluierenden ARWMH mit vaskulären Wasserscheiden deutet ätiologisch auf eine stärkere ischämische Komponente hin. Dies sollte bei der möglichen Verwendung von MRTVeränderungen als Surrogatmarker zerebraler Kleingefäßerkrankung in der Patientenselektion Berücksichtigung finden.

Die Ergebnisse dieser Studie wurden im Rahmen der 3. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) in Graz vom 21.-23. April 2005 einem Fachpublikum präsentiert.

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