Training bei Legasthenie

ProjektmitarbeiterInnen

Evaluierung eines Grundwortschatz-Segmentierungstrainings bei Kindern und Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung neurowissenschaftlicher Methoden

Die Lese- und Rechtschreibschwäche wird zunehmend als ein ernstzunehmendes Problem erkannt. Schätzungen zufolge sollen etwa 15 Prozent aller Kinder und Jugendlichen Probleme beim Lesen und/oder der Rechtschreibung haben – Probleme die z.T. auch noch im früheren sowie späteren Erwachsenenalter anzutreffen sind. In diesem Forschungsprojekt wird die Effektivität von Legasthenie Trainingsprogrammen bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Im Speziellen wird hier ein neu entwickeltes, computergestütztes Grundwortschatz-Segmentierungstraining evaluiert.

Legasthene Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren unterziehen sich einem 2-3 wöchigen Intensivtraining. Überprüft wird, ob bzw. inwieweit die zu erwartende Leistungssteigerung als Folge des Trainings auch mit Veränderungen neurophysiologischer Parameter im EEG einhergeht. Erkenntnisse über neurophysiologische Veränderungen als Folge von Legasthenietrainingsprogrammen, die zukünftig auch unter Einbezug anderer neurowissenschaftlicher Methoden untersucht werden, sollen im Zusammenhang mit der Konzeption, Entwicklung und Evaluierung von Trainingsprogrammen sowie in der Modifikation bzw. Verbesserung derselben nutzbar gemacht werden.

Beteiligte Institutionen/Personen:

a.) Institut für Psychologie, Abteilung für Differentielle Psychologie:
Mag. Dr. Andreas Fink
Silvana Weiss
Prof. Dr. Aljoscha Neubauer

b.) Verein zur Förderung lese-rechtschreibschwacher Kinder, Jugendlicher und Erwachsener Innerhoferstraße 10 8045 Graz

Mag. Dr. Reinhard Kargl
Mag. Christian Purgstaller

Tel./Fax: 0316/ 69 28 02
E-Mail: legasthenie [at] aon.at

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